A lovestory in Amsterdam

 

Es gibt Tage und Situationen, da scheint alles zu laufen. Ich fuhr zu einem Paarshooting nach Amsterdam. Die Erwartungen an die Stadt waren groß. Am ersten Tag habe ich durch die ganze Stadt im Schnelldurchlauf abgesucht und nach passenden Plätzen gesucht, um Cheyenne und Roy zu fotografieren. Zwar gab es eine ganze Menge zu sehen, doch so richtig überzeugend war keiner der ausgesuchten Plätze. Am zweiten Tag wurde ich weder am Hafen noch in der Nähe des Bahnhofs fündig. Dann suchte ich nochmals entlang der Gassen an den Grachten. Plötzlich stand ich da, eine Brücke, ein Fluss und eine Laterne, im Hintergrund die typischen Bauten, perfekt. Die Visionen zu den Bildern entstanden.

Als wir begonnen haben Paarshootings und Hochzeiten zu fotografieren, waren die ersten Minuten immer eine große Überwindung. Das Unbekannte, die Unsicherheit und oft auch eine mangelnde Vorstellung was man machen möchte. Mit Ausbildungen und vielen, vielen Shootings hat sich das Gott sei Dank geändert. Heute gehen wir in eine Verlobungssession oder ein arrangiertes Shooting bei Hochzeiten mit einer ganz bestimmten Vorstellung, wie die Fotos auszusehen haben. Das macht den gesamten Prozess leichter, da man an einem ganz bestimmten Ziel arbeitet. Mehr Freude macht es auch, da man eine Vision in ein tatsächliches Foto umsetzt.

Mit Cheyenne und Roy hat das gesamte Shooting quasi ein Spaziergang. Ein Großteil der Fotos ging sehr leicht von der Hand. Es war ein eiskalter Frühlingstag, doch die Freude der Beiden am Shooting und ihre Zuneigung zueinander ließ einem warm ums Herz werden.

Wir haben bis in die Nacht hinein fotografiert, schlussendlich landeten wir vor dem Theater Carré, wo wir unser Shooting ziemlich erschöpft beendeten.

Technische Details: Ausstattung – 3 Systemblitze mit Durchlichtschirm und Fernauslösung, am Abend Durchlichtschrim mit Videolicht.

Kamera: EOS 5D MK III

Objektive: 85mm, 50mm, 16-35mm

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